Bitterkräuter

Bitterkräuter Teil I von III: Artischocke, Angelikawurzel, Curcuma, Enzianwurzel und Fenchel

Kräuter in Magenbitter und ihre Wohlwirkungen für die Verdauung, die Gesundheit und die Fettverbrennung

Nach einem deftigen Essen greifen Menschen seit Generationen zum Magenbitter, denn ihm wird eine wohltuende Wirkung auf die gesunde Verdauung nachgesagt und sogar beim Abnehmen sollen die Kräuterextrakte helfen. Ein Magenbitter weist eine Kombination aus vielen verschiedenen Kräutern auf, die Bitterstoffe enthalten – und genau diese Bitterstoffe sind es, die deinen Magen nach einer fettigen Mahlzeit zur Ruhe kommen lassen. Denn: Sobald du den bitteren Geschmack im Mund wahrnimmst, stimuliert dein Körper den Magen, die Gallenblasen, die Leber und die Bauchspeicheldrüse. Die Produktion der Verdauungssäfte wird angekurbelt, wodurch dir die typischen Probleme, die nach einer fettreichen und üppigen Mahlzeit keine Seltenheit sind – wie etwa Sodbrennen, Aufstoßen, Völlegefühl und Magenverstimmungen – erspart bleiben. Auch die Fettverbrennung wird angeregt, sodass die Mahlzeit nicht so sehr ansetzt und ein Magenbitter sogar bei einer Diät eine wertvolle Unterstützung sein kann. Je nach genauer Zusammensetzung liefern dir Magenbitter außerdem noch wertvolle Nährstoffe und Vitamine wie etwa Vitamin A, Vitamin B, Vitamin C, Vitamin E, Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen. Im Folgenden möchten wir dir die ersten fünf Kräuter, die in vielen Magenbittern enthalten sind, genauer vorstellen und ihre wohltuende Wirkung auf deinen Körper ausführlich erläutern. Wir beginnen dabei mit den Kräutern Artischocke, Angelikawurzel, Curcuma, Enzianwurzel und Fenchel. 

Artischocke – regt die Galleproduktion an und wirkt sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus

Die Artischocke zählt zur Pflanzenfamilie der Korbblütler und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Dort wurde sie schon in der Antike von Griechen, Römern und Ägyptern als Gemüse angebaut und mit Freude verzehrt. Die mehrjährige, distelartige Pflanze hat große und derbe Blätter, die eine graugrüne Farbe besitzen. Die grünen Blätter der Blattrosette und die Blütenknospen werden vor der Blüte der Pflanze geerntet und dann frisch oder getrocknet zu Extrakten oder Presssäften weiterverarbeitet. Schon im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung war die Distelpflanze in Rom als teures Edelgemüse bekannt. Sie wird bis heute als „Königin des Gemüses“ bezeichnet. Ans Mittelmeer wurde sie von den Arabern gebracht. Dort wird sie auch heute noch angebaut. Am Anfang des 15. Jahrhunderts fand das Gemüse seinen Weg aus Sizilien nach Florenz und später nach Großbritannien, nach Frankreich und schließlich auch in die USA. Heute gilt die Artischocke als wahre Heilpflanze. Die enthaltenen Bitterstoffe regen die Galleproduktion an und wirken sich positiv auf eine gesunde Verdauung aus. Zudem hat die Heilpflanze eine positive Wirkung auf den Cholesterinspiegel. Sie ist reich an wertvollen Inhaltsstoffen wie Beta-Karotin, Vitamin B, Eisen und Kalzium. Auch Cynarin ist enthalten, welches dem Gemüse seinen leicht bitteren Geschmack gibt. Nach fettigem Essen helfen die Wirkstoffe der Artischocke dabei, die Verdauung wieder in Schwung zu bringen. Denn: Sie beschleunigen auf sanfte Art und Weise die Darmpassage. Das hat den Vorteil, dass üppige Mahlzeiten nicht so lange im Darm verweilen. Aus diesem Grund wirkt der Extrakt der Pflanze gut gegen die typischen Beschwerden, die nach zu fettigen Mahlzeiten auftreten, wie etwa unangenehmes Sodbrennen, Magenschmerzen oder Verstopfung. Zudem wird die Fettverbrennung durch die enthaltenen bitteren Stoffe angeregt, sodass diese Heilpflanze sogar beim Abnehmen helfen kann. 

Angelikawurzel – bringt die Verdauung wieder auf Trab und wirkt krampflösend

Einer Legende zufolge soll die Angelikawurzel, die auch den Namen Engelwurz trägt, in Zeiten großer Not von einem Engel als Heilmittel zur Erde geschickt worden sein. Sie wurde von einem frommen Mann gefunden und als Mittel gegen Pest verwendet. Die Pflanze hat ihre Heimat im hohen Norden, weshalb vor allem Nordmänner sie als Gemüse und Heilpflanze einsetzten. Im 10. Jahrhundert wurde sie von den Wikingern nach Mitteleuropa gebracht, wo sie wenig später in Klostergärten angepflanzt und ebenfalls bald als Allheilmittel begehrt war. Die Pflanze kann eine Höhe von bis zu zwei Metern erreichen. Sie gehört zu den Doldengewächsen und blüht im Zeitraum von Juli bis August. In der Angelikawurzel ist vor allem ätherisches Öl enthalten, das zu 90 Prozent aus Terpenen besteht. Darüber hinaus kommen in der Pflanze noch 60 weitere Substanzen vor. Neben dem ätherischen Öl enthält die Wurzel auch Furanocumarine, Flavonoide und Cumarine. Zudem sind Bitterstoffe und Vitamin B enthalten. Die Extrakte von Engelwurz sind äußerst bitter und bewirken daher, dass der Körper mehr Magensäure produziert. Zudem schüttet er vermehrt Enzyme der Bauchspeicheldrüse und Gallensäuren aus. Auf diese Weise kann die Pflanze die Verdauung wieder auf Trab bringen und die zugeführten Nährstoffe und Fette besser verarbeiten. So unterstützt die Wurzel sogar beim Abnehmen. Darüber hinaus wirkt Engelwurz krampflösend. Aus diesen Gründen wird die Heilpflanze vor allem eingesetzt, um Magen-Darm-Beschwerden wie Völlegefühl, Blähungen und Appetitlosigkeit zu lindern. Meist wird die Angelikawurzel mit anderen Heilpflanzen wie Pfefferminze oder Kümmel kombiniert, um die positive Wirkung auf die gesunde Verdauung noch zu verstärken. 

Curcuma – die Zauberknolle erleichtert die Fettverdauung

Oft wird die gelbe Wurzel Curcuma als „Zauberknolle“ bezeichnet, weil ihr zahlreiche Heilwirkungen nachgesagt werden. Die auch als Gelbwurz bekannte Heilpflanze wird in Deutschland insbesondere als Gewürz eingesetzt, dient in der ayurvedischen Medizin aber schon lange als Heilmittel. Forscher konnten schon vor vielen Jahren nachweisen, dass die Wurzel eine antientzündliche Wirkung hat. Vor allem für ihre verdauungsfördernden Effekte ist die Gewürzpflanze aber bekannt. Sie enthält viele Stoffe wie etwa Bitterstoffe, die unter anderem die Leber dazu anregen, mehr Gallensäuren zu produzieren. Sie binden Nahrungsfette und sorgen dafür, dass das Fett besser verdaulich wird. Auf diese Weise kann die Pflanze eine gesunde Verdauung unterstützen sowie Völlegefühl und Blähungen lindern. Insbesondere nach einer fettreichen Mahlzeit ist Curcuma eine echte Wohltat. Schon seit etlichen Jahren setzen viele Menschen bei Verdauungsbeschwerden auf die Heilkraft der gelben Wurzel. Wenn du an funktionellen Störungen des Gallensystems oder an dyspeptischen Beschwerden wie Völlegefühl, Magenbrennen, Unwohlsein, Oberbauchschmerzen oder verfrühtem Sättigungsgefühl leidest, kann Curcumaextrakt dir dabei helfen, dass du dich schnell wieder wohlfühlst. Beim Abnehmen soll die Pflanze ebenfalls unterstützend wirken. Darüber hinaus ist Curcuma sehr vitamin- und nährstoffreich: Die Wurzel ist eine hervorragende Quelle für Eisen, Kupfer, Vitamin B und Mangan.

Enzianwurzel – bittere Wurzel für eine gesunde Verdauung

Ein allseits bekannter Schlager sorgt dafür, dass die meisten Menschen an niedliche, kleine blaue Blümchen auf Bergwiesen denken, wenn von Enzian die Rede ist. Der arzneilich eingesetzte Enzian unterscheidet sich von diesem Bild aber erheblich: Er kann bis zu eineinhalb Meter hoch werden und überragt damit die meisten Pflanzen in seiner Nachbarschaft. Zudem sind die Blüten dieser Pflanze gelb. Es handelt sich beim gelben Enzian um eine Gebirgspflanze, die in der freien Natur nur noch sehr selten zu finden ist und daher als stark gefährdet gilt. Deshalb steht der Enzian auch unter Schutz. Als Heilpflanze ist der gelbe Enzian jedoch schon lange bekannt. Bereits die Römer nutzten ihn wegen seiner Bitterstoffe bei allen Magen-Darm-Beschwerden. Arzneilich wirksam ist dabei die Enzianwurzel, die Secoiridoid-Bitterstoffe wie Gentiopikrosid und Amarogentin enthält. Neben gelben Farbstoffen enthält die Enzianwurzel auch Kohlenhydrate, ätherisches Öl, Vitamin B, Vitamin C und viele weitere Mineralien und Spurenelemente. In erster Linie sind es aber die bitteren Bestandteile, die zur verdauungsfördernden Wirkung beitragen. Sie haben eine anregende Wirkung auf die Geschmacksnerven der Zunge, wodurch mehr Magensäure und mehr Speichel gebildet wird. Wegen dieses Reizes schütten Zellen im Magen verstärkt Gastrin aus, ein wichtiges Verdauungshormon. Es trägt ebenfalls dazu bei, dass mehr Magensaft und Gallensäfte ausgeschüttet werden. Dies kurbelt die Fettverbrennung an, weshalb man der Enzianwurzel auch nachsagt, sie könne beim Abnehmen helfen. Aber auch bei anderen Beschwerden wirkt die Wurzel lindernd, wie etwa bei Blähungen, Völlegefühl, Appetitlosigkeit und Gallenstörungen. 

Fenchel – wirksam gegen Blähungen und Völlegefühl

Als vielfältiges Wundermittel gilt die Fenchelknolle, die zu den ältesten Heilpflanzen und Gewürzen der Welt gehört. Schon 3000 vor Christus haben die Menschen in Mesopotamien das Fenchelgemüse wegen seiner zahlreichen Wirkungen genutzt – zum Beispiel, um die Milchbildung bei stillenden Frauen anzuregen oder um Verdauungsbeschwerden zu lindern. Die Pflanze kann bis zu zwei Meter hoch werden und ist an ihren mehrfach fiederschnittigen und fädigen Blättern erkennbar. Man unterscheidet zwei Fenchelarten, die gezielt angebaut werden: Zum einen gibt es Süß- und zum anderen Bitterfenchel. Ersterer besitzt ein süßliches Aroma, während letzterer einen stark würzigen Geruch und einen bitteren Geschmack hat. Die Doldengewächse blühen von Juli bis Oktober und werden insbesondere in den gemäßigten Klimazonen von Europa, Asien, Afrika und Südamerika angebaut. Die Inhaltsstoffe, die am wirksamsten sind, kommen in den Fenchelfrüchten vor. Sie enthalten viel ätherisches Öl, sind aber auch sehr vitamin- und mineralstoffreich. Für medizinische Zwecke wird in erster Linie bitterer Fenchel genutzt. Sein ätherisches Öl ist in der Lage, auch festsitzenden Schleim aus den Bronchien zu lösen und aus den Atemwegen abzutransportieren. Deshalb trinken viele Menschen bei Erkältungsbeschwerden wie Husten und Schnupfen viel Fencheltee, um ihre Symptome zu lindern. Noch bekannter ist der bittere Fenchel aber dafür, dass er verdauungsfördernd und krampflösend wirkt. Aus diesem Grund ist er auch in vielen Magenbittern enthalten. Wenn du nach einer üppigen, fettreichen Mahlzeit Fenchel zu dir nimmst, wirst du weniger mit Völlegefühl und Blähungen zu kämpfen haben. Das gilt insbesondere, wenn der Fenchelextrakt noch mit weiteren Kräutern ergänzt wird, die eine ähnliche Wirkung aufweisen – wie etwa Kümmel und Anis. Auch gegen Sodbrennen, Magenschmerzen, Aufstoßen und Magenbrennen hat sich die bittere Fenchelknolle in der Naturheilkunde längst bewährt. 

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Bitterkräuter Teil II von III: Löwenzahnwurzel, Pomeranze, Schafgarbe, Schwarzkümmel, Tausendgüldenkraut

Bitterkräuter und die Pflanzen, in denen natürliche Bitterstoffe enthalten sind

Unter Bitterkräutern versteht man seit jeher Pflanzen, die von Natur aus reich an Bitterstoffen sind. Nicht nur beim Einsatz im Haushalt sind natürliche Bitterstoffe eine gesunde Alternative zu chemischen Mitteln. Bei der Verwendung in der Küche können bitter schmeckende Speisen für mehr Wohlbefinden im Alltag sorgen, vor allem der Magen-Darm-Trakt kann effizient durch eine Ernährung mit Bitterkräutern reguliert werden. Wir möchte Dir Stück für Stück unterschiedliche Bitterkräuter vorstellen.

Was in Bitterkräutern/-pflanzen enthalten ist 

Viele Heilpflanzen, die reich an bitter schmeckenden Wirkstoffen sind, weisen gleichzeitig einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und natürlichen, essentiellen Spurenelementen auf. Essentiell bedeutet, dass diese Stoffe von deinem Körper für eine normale Funktion der Nerven und Organe benötigt, nicht aber im nötigen Umfang selbst gebildet werden können. Es ist wichtig, essentielle Mikroelemente in ausreichender Menge mit der täglichen Ernährungaufzunehmen. Dadurch können die gesundheitsfördernden Pflanzen den Blutfluss stillen, antiseptisch wirken, die Produktion von Gallenflüssigkeit anregen, Nervenleiden leiden und für ein stabiles Immunsystem sorgen. Folgende Stoffe sind dabei für deine Gesundheit besonders dienlich:

– Eisen ist maßgeblich an der Blutbildung beteiligt. Nicht nur schwangere Frauen leiden in unserer Gesellschaft unter einem Eisenmangel, bei einer zu einseitigen Ernährungsweise kann dies bei vielen Menschen auftreten.

– Magnesium dient als Gegenspieler zum Calcium. Du solltest immer darauf achten, dass dein Calcium-Magnesium-Haushalt ausgeglichen ist. Magnesium wirkt auf die Nervenbahnen ausgleichend und kann vor Krampfanfällen bewahren.

– Calcium brauchst du für die Gesundheit von Knochen und Zähnen, aber auch für glänzend-volles Haar wird Calcium aus der Nahrung benötigt. Wer zu viel Calcium zu sich nimmt, kann leicht dazu beitragen, dass im Blutkreislauf keine ausreichende Menge an Magnesium zur Verfügung steht. Bei synthetischen Präparaten und künstlich hergestellten Nahrungsergänzungsmitteln ist die Gefahr einer Überdosierung mit Calcium dabei besonders hoch.

– Kupfer regt das Wachstum der Körperzellen an, auch Muskelgewebe kann sich besser ausbilden, wenn dem Stoffwechsel ausreichend Kupfer zur Verfügung steht. Du kannst negative Werte in deinem Blutbild ausgleichen, wenn du darauf achtest, ausreichend Kupfer aus Bitterkräutern zu dir zu nehmen.

– Silicium ist ein essentielles Spurenelement, welches sich stärkend auf dein Bindegewebe auswirkt. Außerdem kann ein ausreichendes Maß an Silicium, welches in der Chemie als Halbmetall bekannt ist, sich positiv auf die Bruchfestigkeit der Fingernägel auswirken. Derzeit wird von den Medizinern untersucht, ob eine ausreichend hohe Silicium-Konzentration im Blut vor einer Demenzerkrankung schützen kann und ob sich die Symptome bei Alzheimer durch einen ausgewogenen Silicium-Spiegel lindern lassen.

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Löwenzahnwurzel – gilt als toxin-ausleitend und harnbildend

Alle Teile der heimischen Bitterpflanze sind essbar und regen deinen Stoffwechsel auf eine natürliche Weise an. Löwenzahnwurzel gilt als toxin-ausleitend und harnbildend, daher kann diese Pflanze aus dem Gebiet der Bitterkräuter dir helfen, wenn du unter Wasseransammlungen in den Beinen leidest. Auch die Lebertätigkeit wird durch die Bitterstoffe aus der Löwenzahnwurzel unterstützt. Vor allem adipöse (fettleibige) Menschen leiden oftmals unter Problemen mit der Leber, aber auch bei einem übermäßigen Alkoholkonsum oder der regelmäßigen Einnahme von Medikamenten kann die Leber über die Maßen belastet werden.

Auch in den Blüten und Blättern der Löwenzahnpflanze sind heilende Wirkstoffe enthalten, so ist Löwenzahn reich an natürlichem:

– Calcium
– Carotinoide (Löwenzahnblätter)
– Kalium
– Vitamin A, C, D und Vitaminen aus dem B-Komplex

Die Blätter der Löwenzahnpflanze werden aufgrund des hohen Gehalts an Carotinoiden (auch: Karotinoid) gerne von Nagetieren gefressen. Natürliche Carotinoide besitzen eine hohe, antioxidative Wirkweise und können freie Radikale neutralisieren. Ihnen wird eine präventive Wirkung gegen das Entstehen von Karzinomen nachgesagt, außerdem wirkt Löwenzahn stabilisierend und stärkend auf das gesamte Immunsystem.

Die Pomeranze oder Bitterorange riecht nicht nur gut

Diese aus China stammende Zitruspflanze ist nicht nur reich an natürlichen Bitterstoffen . In Europa ist die Pomeranze seit dem 11. Jahrhundert bekannt und fand schon damals aufgrund ihrer kräftigenden Inhaltsstoffe Anwendung für medizinische Heilzwecke. Die Form von reifen Früchten der Bitterorange erinnert an die süßen Vertreter dieser Gattung, jedoch ist die Schale wesentlich dicker und nicht so glatt. In Italien wurde die Pomeranze schon früh verwendet, um alkoholische Getränke herzustellen, aber auch als Duftöl und in der Parfümherstellung fand die stark bitter schmeckende Frucht viele begeisterte Abnehmer.

Die Bitterstoffe der Pomeranze kommen als verschiedene ätherische Öle in allen Pflanzenteilen vor:

– In der Schale findet sich das stark aromatische Pomeranzenöl.
– In Zweigen und dem Blattwerk findet sich Petitgrainöl Bigarade ebenso wie in den noch nicht reifen Früchten. 
– Neroliöl wird aus dem Blütenstand der Pomeranze gewonnen und findet ebenfalls in der Duftherstellung Anwendung.

Schafgarbe, ein traditioneller Heiler

Eine auf heimischen Wiesen weit verbreitete Heilpflanze aus dem Bereich der Bitterkräuter ist die Schafgarbe mit ihren stark gezackten Blättern. Für medizinische Zwecke können sowohl die Pflanzenstängel als auch Blüten und Blätter der Schafgarbe verwendet werden. Diese werden zu einem Sud aufgekocht und getrunken, oder können in roher Form zu Salaten und warmen Gerichten gegeben werden. Die heilende Wirkung der Schafgarbe ist traditionell überliefert und mittlerweile wissenschaftlich bestätigt. Vor allem die regenerationsfördernde Wirkung auf die Leber konnte in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen werden. Folgende Anwendungsgebiete der in Schafgarbe enthaltenen Bitterstoffe sind möglich:

– Linderung der Schubintensität bei Multipler Sklerose
– Abschwächung von Menstruationsbeschwerden
– Gallenflussanregend
– Krampflösend
– Völlegefühl und ein Mangel an Appetit lassen sich gleichermaßen durch den Verzehr von Schafgarbe vermeiden.
– Bei Magenbeschwerden und -krämpfen
– Behandlung von Nierenleiden und Blasenentzündung

Die Schafgarbe lässt sich als Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung aber auch präventiv gegen viele weitere „Volksleiden“ einsetzen. Auszüge dieser heimischen Heilpflanze finden sich in Bitter-Tropfen ebenso wie in vielen Bitter-Pulvern oder Bitter-Teesorten.

Schwarzkümmel: gut für die Haut

Schwarzkümmel kannst du als Tee zubereiten. Dazu werden die ungeschälten Kümmelkörner aufgekocht und mit etwas Zucker oder Honig abgeschmeckt, sollte der Schwarzkümmel-Tee zu bitter schmecken. Kümmel lässt sich beim Brotbacken gut als Beigabe untermengen, wobei die Kümmelsamen direkt in den Teig oder auf die Oberseite des Brotes gegeben werden können. Die Naturheilkunde kennt vielfältige Einsatzgebiete von Schwarzkümmelextrakt, welches auch äußerlich angewendet werden kann. So gilt der Schwarzkümmel als fungizid und kann bei Pilzinfektionen helfen, sowohl Hautpilze lassen sich therapieren als auch die Heilung von Nagelpilz an Fingern und Zehen beschleunigen.

Hautausschläge bei allergischen Überempfindlichkeitsreaktionen jucken weniger stark, wenn das Öl aus Schwarzkümmel direkt auf das Ekzem gegeben wird. Durch ein leichtes Einmassieren für wenige Minuten können die bitteren Wirkstoffe besonders tief in die Haut eindringen und für eine rasche Regeneration sorgen. Die Symptome einer chronischen Neurodermitiserkrankung lassen sich durch Öl aus Schwarzkümmel auf natürliche Weise behandeln, ohne dass du zu aggressiven Kortison-Präparaten greifen musst. 

Ein selbst gemachtes Kümmelöl ist dann besonders heilsam, wenn noch etwas fein gehackter Knoblauch dazugegeben wird. Um die wertvollen Wirkstoffe aus der Knoblauchknolle vollständig zu erhalten, sollte das Kümmelöl jedoch vollständig ausgekühlt sein. Die Mixtur stellst du für ein bis zwei Tage in den Kühlschrank. Anschließend werden sich die Inhaltsstoffe im Öl befinden, welches du direkt auf Ekzeme, nässende Hautausschläge, bei Nesselsucht oder auf die pilzbefallene Hautpartie auftragen kannst. Bei Fußpilz kannst du über die mit Schwarzkümmel eingeölte Haut einen kleinen Plastikbeutel ziehen, darüber einen weiten und weichen Strumpf. Das Kümmel-Knoblauch-Öl kannst du mehrere Stunden lang einwirken lassen, zum Beispiel über Nacht.

Tausendgüldenkraut schont den Magen

Das Gewächs aus der Pflanzenfamilie der Enziane wird landläufig auch als Bitterkraut oder Fieberkraut bezeichnet. Diese lilafarbene, krautige Pflanze stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und findet seit Hunderten von Jahren Anwendung als Arznei- und Heilpflanze. Die bitteren Wirkstoffe des Tausendgüldenkrauts können bei einer magenschonenden Ernährung eingesetzt werden und fördern dabei, wie andere Enziangewächse auch, den Appetit. Zu den wertvollen Wirkstoffen des in Südosteuropa weit verbreiteten Heilkrauts zählen ferner:

– vielfältige, wohltuende ätherische Öle
– natürliche Glykoside (Zuckervorstufe)
– Flavonoide (vor allem in den leuchtend-farbintensiven Blüten)
– Valeriansäure (eine der vier bekannten Pentansäuren)
– Xanthone (dabei handelt es sich um wohlriechende Oxoverbindungen)

In der gut sortierten Hausapotheke darf das Tausendgüldenkraut nicht fehlen, wenn bei dir oder in deinem familiären Umfeld häufig Erkältungen die Runde machen. Fiebernden Kindern kann diese Arzneipflanze auch als homöopathisches Mittel verabreicht werden, wobei du die genaue Dosierung am besten mit deinem Heilpraktiker besprichst. In Stresssituation kann das bittere Heilkraut die Nerven rasch beruhigen, sodass du dich wieder besser konzentrieren und fokussiert arbeiten oder lernen kannst. Störungen im Verdauungstrakt lassen sich durch etwas Tausendgüldenkraut schneller auskurieren, das gilt für Durchfälle ebenso wie bei Erbrechen oder Magenkrämpfen. Dadurch, dass die Produktion von Gallenflüssigkeit durch die enthaltenen Wirkstoffe angeregt wird, kann das Abnehmen schneller und nachhaltiger gelingen, wenn zu jeder Mahlzeit etwas Bitter-Tee oder Bitter-Tropfen mit Tausendgüldenkraut eingenommen werden.

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Bitterkräuter Teil III von III: Ingwer, Wermut, Kardamom, Zitwer, Lavendelblüten

Im dritten Teil unserer Reihe über Bitterkräuter geht es um weitere wichtige Pflanzen, die viele von uns nicht im Bewusstsein haben. Deshalb stellen wir in unserer Reihe unterschiedliche Pflanzen vor, die Bitterstoffe enthalten und unterschiedliche positive Eigenschaften besitzen.

Bitterkräuter/-pflanzen und deren Wirkung im Körper 

Die positive Wirkung von bitter schmeckenden Pflanzen und Heilkräutern auf den Körper und die Gesundheit ist in Europa schon seit dem Mittelalter bekannt. Der Einsatz von Bitterstoffen in der Ernährung ist im asiatischen Raum schon wesentlich bekannt und bis heute überliefert. Gesunde Menschen können Bitterkräuter präventiv einsetzen, um auch in Zeiten von Grippewelle und anderen Viruserkrankungen für ein stabiles Immunsystem zu sorgen. 
Für unterwegs sind Bitter-Tropfen sehr gut geeignet und helfen schnell gegen Verdauungsbeschwerden, Reisekrankheit oder unterstützen dich auf natürliche Weise in Stresssituationen. Bitter-Pulver ist meist höher dosiert und lässt sich vor allem super zum Kochen verwenden. Im folgenden Teil stellen wir dir einzelne Bitterkräuter vor, die von Natur aus reich an Bitterstoffen sind. Du kannst diese Pflanzen in unseren Breiten im Frühling und Sommer auch selbst sammeln und trocknen lassen. Getrocknet lassen sich die Heilkräuter auch im Herbst und Winter noch für eine gesundheitsbewusste Ernährung einsetzen. Die Dosierung von selbst gesammelten Heilkräutern ist jedoch im Vergleich zu fertig gekauften Nahrungsergänzungsmitteln mit bitter schmeckenden Wirkstoffen nicht ganz einfach. Wenn du mehr erfahren möchtest zur richtigen Dosierung von Bitter-Pulver und Bitter-Tropfen, lies hier weiter: (Link)

Ingwer fördert die Durchblutung und kann sich positiv auf Organe und Gelenke auswirken

Der Name Ingwer leitet sich von der indischen Bezeichnung für „Wurzel“ ab. Ingwer ist ein wahres Power-Food und nicht nur reich an natürlich vorkommenden Bitterstoffen . Ingwer schmeckt nicht nur bitter , sondern besitzt auch eine natürliche Schärfe. Er kann roh verzehrt werden, als Tee aufgekocht oder sauer eingelegt werden. Beim Sushi-Essen gilt eingelegter Ingwer als eine gesunde Beilage, welche sich auf den ganzen Körper positiv auswirkt.

Wenn du regelmäßig Ingwer isst oder frischen Ingwer-Tee trinkst, kannst du dich effektiv vor Erkältungen und anderen virusbedingten Krankheiten schützen. Leidest du unter wiederkehrendem Sodbrennen oder wird dir nach dem Essen häufig schlecht, kann dir frischer Ingwer ebenso gut helfen wie bei vielen anderen Schwierigkeiten mit einer normal-gesunden Verdauung. Ingwer regt den Blutfluss an und wirkt sich daher zusätzlich günstig auf die Herztätigkeit und die Durchblutung der inneren Organe aus. Bei entzündlichen Hauterkrankungen kannst du etwas Ingwer direkt auf die betroffenen Hautstellen geben, aber auch bei einer Aufnahme über den Magen entfaltet diese traditionelle Heilpflanze schnell ihre wohltuende Wirkung. In medizinischen Untersuchungen wurde außerdem nachgewiesen, dass sich der regelmäßige Verzehr von Ingwer günstig auf die Gesundheit der Gelenke auswirkt, so können Rheuma und Arthrose vorgebeugt werden.

Im östlichen Asien wird dem Ingwer eine aphrodisierende Wirkweise nachgesagt, er wird dort von Männern und Frauen als Potenzmittel und zur Steigerung der sexuellen Lust eingesetzt. Grund für die guten Ergebnisse von Ingwer als Aphrodisiakum ist die durchblutungsfördernde Wirkung, welche sich auch auf die Schleimhäute und Schwellkörper im Genitalbereich auswirkt. Schon so mancher Mann über 40 hat durch eine Ernährung mit regelmäßigen, kleinen Portionen Ingwer einen zweiten Frühling erlebt und die Potenz ordentlich angekurbelt.

Wermut, das natürliche Schmerzmittel

Der gemeine Wermut (Artemisia absinthium L.) wird auch als Wermutkraut bezeichnet. Für das gleichnamige, alkoholische Getränk wird dieses verwendet, Wermut-Schnaps schmeckt sehr herb bis bitter und kann nach dem Essen getrunken werden, um fetthaltige Speisen besser verdauen zu können. Die herben Inhaltsstoffe der krautigen Wermutpflanze fallen in die Stoffgruppe der natürlichen Terpenderivate, zu denen unter anderem auch der bekannte Wirkstoff Absinthin zählt. Weiterhin enthält Wermutkraut die auf den menschlichen Körper sehr gut wirksamen Inhaltsstoffe:

– Anabsinthin
– Artabsin
– Matricin
– vielfältige ätherische Öle (Chamazulen, Isothujon, Thujon, Thujylalkohol)
– diverse Flavonoide

Wermut wurde bereits in der Antike als Heilpflanze eingesetzt und wirkt sehr gut gegen Schlaflosigkeit und zur Unterstützung eines gesunden Appetits. Zu Zeiten von Hildegard von Bingen, einer kräuterkundlichen Frau aus dem Rhein-Gebiet, wurde Wermutkraut als Mittel für Abtreibungen verwendet, auch Petersilie in hoher Konzentration wurde damals zu diesem Zweck eingesetzt. Auch heute sollten schwangere Frauen den Verzehr von Wermut in jeglicher Form vermeiden, um eine ungewollte Schwangerschaftsunterbrechung zu vermeiden.

Wermut hilft gegen vielerlei Schmerzzustände und verschafft den Betroffenen eine rasche Linderung, ohne die Nieren und Leber derartig zu belasten, wie pharmazeutische Arzneimittel. Bei Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts und bei Gastritis kann ein Sud aus frischem Wermutkraut eingenommen werden, in vielen Bitter-Tees ist Wermutextrakt als Bestandteil enthalten. Getrockneter Wermut kann in den Kleider- oder Küchenschrank gehängt werden und vertreibt dann Lebensmittel- und andere Motten zuverlässig und ohne den Einsatz von umweltbelastenden Chemikalien.

Kardamom – wertvoller Anreger von Körpersäften

Kardamom ist ein Ingwergewächs und stammt ursprünglich aus dem indischen Raum. Der im Fachhandel (Reformhaus und so weiter) frei erhältliche Kardamom stammt heute jedoch eher aus Afrika oder Lateinamerika, aber auch in Südostasien wird Kardamom aufgrund der günstigen Witterungsbedingungen im großen Stil angebaut. Die Heil- und Gewürzpflanze bildet grüne, längliche Kapseln aus, in denen sich die dunkel gefärbten, kugelförmigen Samen befinden. In der arabischen und indischen Küche zählt Kardamom als eines der Hauptgewürze zur Verfeinerung von kalten und warmen Speisen, aber auch Teegetränken wird das wohlschmeckende Kardamompulver beigemengt.

Die mehr als 120 im Kardamom-Samen enthaltenen ätherischen Öle regen die Bildung von Körpersäften an, insbesondere die von:

– Speichel
– Magensaft
– Gallenflüssigkeit

Die frischen Samen der Kardamom-Schoten können in Pulverform gekauft werden und eignen sich sehr gut, um Mundgeruch zu bekämpfen. Kardamom besitzt eine schmerzstillende Wirkweise und kann bei Menstruationsbeschwerden ebenso verwendet werden, wie bei Blähungen oder Störungen im Verdauungstrakt. Die bitteren Inhaltsstoffe aus Samen und Kardamomwurzeln werden aber auch zur natürlichen Behandlung von Astmabeschwerden angewandt, lindern Hustenreiz und sorgen dafür, dass eine Erkältung schneller abklingt. Viele Erkältungskrankheiten werden von Viren hervorgerufen, gegen welche die Schulmedizin kein wirksames Mittel in der Hand hat. Meist ist es mit Arzneimitteln vom Arzt lediglich möglich, die Erkältungssymptome abzuschwächen, gegen einige Viruserkrankungen gibt es einen präventiven Impfschutz. Dieser ist jedoch nicht wirksam, wenn du dich bereits infiziert und mit dem jeweiligen Virus angesteckt hast.

Zitwer, der farbenfrohe Harmonisierer

Schon Hildegard von Bingen wusste um die heilenden Kräfte dieses seltenen Bitterkrauts . Die Zitwer gehört zur Familie der Ingwergewächse, die krautige Heilpflanze aus Indien erreicht eine Wuchshöhe von etwa einem Meter. Für die Kräftigung der Gesundheit werden vornehmlich die Wurzeln der Zitwer genutzt, welche reich natürlichen Bitterstoffen und in der traditionellen chinesischen Medizin schon lange gegen vielerlei Alltagsbeschwerden eingesetzt wird. Die stark aromatischen Blüten werden für die Herstellung von Currypulver verwendet, aber auch zum Einlegen von würzigem Gemüse sind die farbenfrohen Zitwerblüten hervorragend geeignet.

Nicht zu verwechseln ist diese bitter schmeckende Heilpflanze mit der Droge „Zitwerblüte“, welche aus den Samen eines aus Russland stammenden Gewächses aus der Gattung Beifuß gewonnen wird. Der Verzehr von Zitwerwurzeln trägt zu einer gesundheitsfördernden Ernährung bei und kann vor allem auf den Blutzuckerspiegel eine harmonisierende Wirkung haben. Der von Hildegard von Bingen entwickelte Zitwer-Trank kann präventiv gegen Erkrankungen des Herzens eingenommen werden, die Bitterstoffe aus der Zitwer-Pflanze unterstützen weiterhin die Regeneration bei psychischer Belastung und verringern die Schwere von vielerlei psychosomatischen Störungen. Die Anwendung kann mit dem behandelnden Facharzt abgesprochen werden, es sind in der Literatur bislang keine Wechselwirkungen mit synthetischen Präparaten bekannt. In vielen Ländern werden Teile der Zitwer-Wurzel dafür verwendet, wohlschmeckende Liköre und Spirituosen herzustellen, welche aufgrund des hohen Alkoholgehalts auch während der Wintermonate für eine stabile Gesundheit sorgen können.

Lavendelblüten: lila Duft mit Wirkung

Lavendel ist eines der am stärksten duftenden Bitterkräuter , die bei uns natürlich vorkommen. Wenn du in deinem Garten oder Vorgarten Lavendel anpflanzt, kannst du Wildbienen eine Nahrungsquelle bieten, die sie dankbar annehmen werden. Für medizinische Zwecke werden in der Heilkunde Extrakte aus frischen und getrockneten Lavendelblüten verwendet. Lavendel wirkt auf die Psyche ausgleichend, vertreibt Kummer und depressive Verstimmungen. Dazu können Lavendelblüten auf glühender Kohle verdampft werden, als Badezusatz verwendet oder das Blütenextrakt in eine Duftlampe gegeben werden. Lavendelblüten schmecken bitter und können bei akuten Halsschmerzen mit etwas Salz zum Gurgeln verwendet werden. Wenn du unter rheumatischen Beschwerden leidest, kannst du die schmerzenden Gelenke mit etwas Lavendelöl einreiben. Dies pflegt die Haut, während die wohltuenden und schmerzlindernden Wirkstoffe der Lavendelblüten die geschundenen Gelenke beruhigen und für Erleichterung sorgen können.

Lavendelblüten können als Duftkissen in den Kleiderschrank gelegt werden und halten dann zuverlässig Ungeziefer fern. Auch dein Haustier kannst du mit ätherischen Ölen aus Lavendelblüten behandeln, damit es sich als Freigänger keine Zecken einfängt und von plagenden Flöhen oder Läusen verschont bleibt. Lavendel ist ein Dauerblüher, der auch auf der sonnigen Fensterbank gut gedeihen kann. Wenn du lange Freude am guten Wachstum deiner eigenen Lavendelblüten haben möchtest, solltest du die Heilpflanze direkt nach dem Blütenstand zurückschneiden – dann wachsen diese Triebe kräftig nach, sodass dein Lavendelstrauch beim nächsten Mal noch üppiger blühen wird.

Um die Wirkung der Bitterstoffe kennen zu lernen, Du ein Mittel gegen Völlegefühl, Süßhunger oder zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefinden suchst, findest du hier unterschiedliche Produkte, die Abhilfe schaffen können:

Fazit zur gesunden Ernährung mit natürlichen Bitterstoffen 

Eine ganze Reihe an gesundheitlichen Beschwerden lassen sich durch Bitterkräuter behandeln. Im Fachhandel stehen Bitter-Tropfen, Bitter-Pulver und Bitter-Tees zur Verfügung, die reich sind an wohltuenden Bitterstoffen und als Nahrungsergänzungsmittel ohne Rezept vom Arzt frei verkäuflich erhältlich sind. Auch bei einer diätischen Ernährung helfen natürliche Bitterstoffe . Wer oft bitter isst und trinkt, nimmt schneller ab, viele in diesem Artikel vorgestellten Heilkräuter wirken sich günstig auf den Fettstoffwechsel aus, steigern die Gallenproduktion und sind bei Verdauungsbeschwerden das Mittel der Wahl.

Mehr über Bitterkräuter erfährst du HIER 

Wir hoffen, Dir mit dieser Reihe die Bitterstoffe etwas näher gebracht zu haben und warum jedes einzelne für uns so wertvoll ist.